Wenn die Spülküche saniert wird: So sichert der 360°-Service by PROFIMIET den Betrieb einer Hochschulmensa
Externe Spüldienstleistungen als wirtschaftliche und sichere Interimslösung
Küchenumbauten und Sanierungsmaßnahmen gehören zu den größten organisatorischen Herausforderungen in der Gemeinschaftsverpflegung. Während Baumaßnahmen häufig lange im Voraus geplant werden, bleibt eine zentrale Frage oft bis zuletzt offen:
Wie kann der laufende Betrieb sichergestellt werden, wenn die eigene Spülküche nicht zur Verfügung steht?
Ein aktuelles Projekt bei einem Studierendenwerk in Nordrhein-Westfalen zeigt, wie eine professionelle Auslagerung der Spüldienstleistungen selbst bei hohen Mengen wirtschaftlich, planbar und betriebssicher umgesetzt werden kann.
Im Rahmen einer umfangreichen Küchenmodernisierung übernahm PROFIMIET mit seinem 360°-Service die komplette externe Reinigung und Bereitstellung des Geschirrs.
Die Rahmenbedingungen:
- 1.700 Essensteilnehmer täglich
- durchschnittlich 8 Geschirrteile pro Person
- rund 13.600 Teile pro Tag
- täglicher Austausch an fünf Werktagen pro Woche
- Bereitstellung des kompletten Miet-Equipments inklusive Tabletts, Besteck, Porzellan und Glas
- transparente Abrechnung über ein Pay-per-Use-Modell pro Essensteilnehmer
Doch wie funktioniert ein solcher Kreislauf in der Praxis?
Ein Tag im 360°-Service-Kreislauf
Schritt 1: Abholung des Schmutzgeschirrs
Nach Abschluss der Mittagsversorgung beginnt der Kreislauf des 360°-Service.
Das benutzte Geschirr wird gesammelt und für den Transport vorbereitet. Gegen 15:00 Uhr übernimmt der eigene PROFIMIET-Fuhrpark die Abholung direkt am Standort des Studierendenwerks.
Für den Kunden entfällt damit die Organisation eigener Transportkapazitäten oder externer Dienstleister. Sämtliche Logistikprozesse werden zentral über PROFIMIET gesteuert.
Schritt 2: Wareneingang und digitale Mengenerfassung
Nach der Anlieferung in der PROFIMIET-Niederlassung Köln erfolgt die Erfassung des Materials im Wareneingang.
Bereits hier beginnt die digitale Prozesskette. Durch teilautomatisierte Mengen- und Artikelerfassung werden die zurückgeführten Geschirr- und Equipmentmengen dokumentiert und den weiteren Prozessschritten zugeordnet.
Dadurch entsteht Transparenz über Umlaufmengen, Bestände und Verbrauch. Gleichzeitig werden die Daten für die Bedarfsplanung des Folgetages bereitgestellt.
Schritt 3: Professionelle Reinigung nach HACCP-Standard
Im nächsten Schritt durchläuft das Material die professionellen Reinigungs- und Trocknungsprozesse.
Die Reinigung erfolgt unter kontrollierten Bedingungen gemäß den Anforderungen moderner Hygienekonzepte und unter konsequenter Einhaltung der HACCP-Richtlinien.
Dabei werden sämtliche Prozessschritte dokumentiert und überwacht:
- definierte Waschparameter
- kontrollierte Temperaturen
- standardisierte Reinigungsmittel
- dokumentierte Hygienenachweise
- kontinuierliche Qualitätskontrollen
So wird sichergestellt, dass das Material am Folgetag in einwandfreiem hygienischem Zustand wieder zur Verfügung steht.
Schritt 4: Bedarfsgerechte Kommissionierung
Ein wesentlicher Vorteil des 360°-Service liegt in seiner Flexibilität.
Die benötigten Mengen werden täglich an die tatsächlichen Betriebsanforderungen angepasst. Veränderte Teilnehmerzahlen, Sonderaktionen oder Veranstaltungen können kurzfristig berücksichtigt werden.
Auf Basis der gemeldeten Bedarfe werden die gereinigten Materialien kommissioniert und für die Auslieferung vorbereitet.
Der Kunde erhält somit genau die Mengen, die am nächsten Betriebstag benötigt werden.
Schritt 5: Anlieferung und Neustart des Kreislaufs
Am folgenden Werktag liefert der PROFIMIET-Fuhrpark das kommissionierte Material zurück an das Studierendenwerk.
Tabletts, Teller, Schalen, Besteck, Gläser und weiteres Equipment stehen rechtzeitig für die Essensausgabe bereit und können unmittelbar eingesetzt werden.
Gleichzeitig wird das benutzte Geschirr des Vortages wieder abgeholt. Damit beginnt der Kreislauf von Neuem.
Für den Kunden entsteht ein geschlossener Serviceprozess, der die Versorgungssicherheit während der gesamten Umbau- oder Sanierungsphase gewährleistet.
Mehr als eine Interimslösung
Auch wenn externe Spüldienstleistungen häufig im Zusammenhang mit Umbauten oder Sanierungen nachgefragt werden, zeigt die Praxis ein anderes Bild.
Immer mehr Einrichtungen der Gemeinschaftsverpflegung nutzen ausgelagerte Spülprozesse auch langfristig, um:
- Personalengpässe zu kompensieren
- Investitionen in eigene Spültechnik zu vermeiden
- Betriebskosten transparenter zu gestalten
- Hygienerisiken zu reduzieren
- wertvolle Flächen anderweitig zu nutzen
- saisonale oder schwankende Teilnehmerzahlen flexibel abzubilden
Durch das Pay-per-Use-Modell werden die Kosten direkt an die tatsächliche Nutzung gekoppelt. Dies schafft eine hohe Planungssicherheit und vermeidet unnötige Vorhaltekosten.
Gleichzeitig profitieren die Betriebe von einem professionell gesteuerten Gesamtkonzept aus Logistik, Reinigung, Bestandsmanagement und Versorgungssicherheit.
Der 360°-Service by PROFIMIET
Der Name ist Programm: Der 360°-Service by PROFIMIET versteht sich als ganzheitliche Lösung für sämtliche Herausforderungen rund um Geschirr, Equipment, Beschaffung, Logistik und Reinigung.
Kunden erhalten nicht nur eine externe Spüldienstleistung, sondern ein modular aufgebautes Leistungspaket, das individuell an die jeweiligen Anforderungen angepasst werden kann.
Ob kurzfristige Notfalllösung, Interimskonzept während Umbau- und Sanierungsmaßnahmen oder langfristiges Outsourcing – der Leistungsumfang orientiert sich flexibel am tatsächlichen Bedarf.
Fazit
Das Projekt des Studierendenwerks in Nordrhein-Westfalen zeigt eindrucksvoll, dass die vollständige Auslagerung von Spüldienstleistungen selbst bei großen Mengen zuverlässig und wirtschaftlich umgesetzt werden kann.
Mit täglich 13.600 Teilen, einem geschlossenen Logistikkreislauf und einer bedarfsgerechten Versorgung schafft der 360°-Service by PROFIMIET eine Lösung, die weit über die klassische Geschirrreinigung hinausgeht.
Er verbindet Logistik, Hygiene, Bestandsmanagement und Kostenkontrolle zu einem ganzheitlichen Servicekonzept – flexibel als kurzfristige Interimslösung oder dauerhaft als strategische Dienstleistung für die Gemeinschaftsverpflegung.
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